Ein paar hilfreiche Tipps zum Start einer eigenen Meditationspraxis
Wie schon im letzten Beitrag angesprochen: ich sollte mir im Klaren sein, warum ich regelmäßig meditieren möchte, denn sonst sind die inneren Widerstände eventuell berechtigt. Darüber hinaus gibt es aber ein paar Tipps die hilfreich sind:
- Schaffe oder suche Dir einen Ort, an dem Du gut und möglichst ungestört sitzen kannst. Warte nicht auf den idealen Ort, aber mache dich dennoch auf die Suche.
Manche meditieren im Schlafzimmer, Andere im Flur, im Garten, im Auto… Probiere es aus. - Achte darauf, dass Du gut sitzt. Auch liegen geht, ist aber gerade bei Müdigkeit ungünstig. Auch im Gehen oder Stehen ist meditieren möglich.
Wenn Du sitzt, versuche nicht angelehnt, sondern mit freiem Rücken zu sitzen. Wenn die Beine weh tun: Auch auf einem normalen Stuhl (ohne sich anzulehnen) kann man meditieren, es muss kein Lotussitz sein. Einen guten Sitz (oder Stand) einzunehmen ist schon eine erste, meditative Übung. - Fange lieber mit kurzen Meditationseinheiten an und mache es regelmäßig, als dass Du dich überforderst. 15 Minuten jeden Tag sind mehr wert als ab und zu eine Stunde. Die Dauer kann dann mit zunehmender Übung verlängert werden.
- Hänge deine Meditationszeit zu Beginn an einen festen Anker in deinem Tagesablauf: Vor dem Frühstück, vor dem Abendessen, …
Und dann noch eine Idee, mit der Du eine meditative, achtsame Haltung in den Alltag bringen kannst: OSHO hat die sogenannte „Minutenmeditation“ vorgeschlagen. Immer wenn Du am Tag daran denkst, mache eine Pause von einer Minute. Gehe in deinen Körper, wie fühlt er sich an, was fühle ich gerade, womit sind meine Gedanken beschäftigt… Einfach nur wahrnehmen ohne etwas zu ändern! Und dann mache weiter, was immer Du auch gerade gemacht hast. Thich nhat hanh hat etwas ähnliches vorgeschlagen. Nutze immer wieder eintretende Ereignisse als Erinnerung und schalte eine Kurzmeditation ein: Wenn die Ampel rot ist, wenn das Telefon klingelt…